Beglaubigung von Unterschriften und Kopien

Die Gemeinden dürfen keine Unterschriften und Kopien beglaubigen 

Gemäss Notariatsverordnung des Kantons Bern Art. 62 und 63 sind für die Beglaubigung von Unterschriften die Notare zuständig.
Die Gemeinden dürfen keine Unterschriften von Privatpersonen und/oder juristischen Personen direkt beglaubigen. 

Nachstehend finden Sie die wichtigsten Artikel aus der Verordnung über die Beglaubigung von Unterschriften und Kopien:

Art. 62
Unterschrift
1
  Die Beglaubigung einer Unterschrift besteht in der Bescheinigung der Notarin oder des Notars dass die Unterschrift von der Unterzeichnerin oder vom Unterzeichner geschrieben oder von dieser oder diesem als ihre oder seine eigene Unterschrift anerkannt worden ist.
2
  Die Notarin oder der Notar stellt die Identität der Unterzeichnerin oder des Unterzeichners fest.

Art. 63
Kopie
1
  Die Beglaubigung einer Kopie besteht in der Bescheinigung der Notarin oder des Notars dass diese ein ihr oder ihm vorgewiesenes Dokument vollständig und unverändert wiedergibt. Enthält die Kopie nur einen Auszug ist dieser Umstand zu vermerken.
2
  In der Bescheinigung ist anzugeben ob das der Notarin oder dem Notar vorgewiesene Dokument eine Originalurkunde, eine beglaubigte oder unbeglaubigte Kopie gewesen ist, wenn dies aus der Kopie nicht ersichtlich ist.
3
  Bei Abschriften sind die im vorgewiesenen Dokument enthaltenen Beisätze, Einschaltungen, Streichungen und sonstigen Änderungen ausdrücklich zu erwähnen.